Mit Verantwortung für Pferd und Gemeinschaft

Reiten lernen bedeutet viel mehr, als sicher im Sattel zu sitzen. Es bedeutet, Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und eine besondere Verbindung zu einem Pferd zu entwickeln.

Beim RV Ottohof in Krefeld möchten wir Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht nur das Reiten beibringen, sondern auch die Freude am Umgang mit Pferden und das Verständnis für ihre Bedürfnisse vermitteln.

Denn bei uns gilt: Ein Pferd ist kein Sportgerät, sondern ein Lebewesen, das Aufmerksamkeit, Respekt und Fürsorge verdient.

Reiten lernen – von Anfang an mit Verantwortung

Wer bei uns reiten lernt, entdeckt schnell, dass zum Reitsport weit mehr gehört als die eigentliche Reitstunde.

Unsere Reitschülerinnen und Reitschüler lernen, wie man Pferde richtig putzt, sattelt, auf den Unterricht vorbereitet und anschließend versorgt.

Dabei entwickeln sie ein Gespür für die Bedürfnisse der Tiere, lernen ihre Körpersprache kennen und erfahren, wie wichtig ein ruhiger, respektvoller Umgang ist.

Denn guter Umgang mit Pferden beginnt nicht erst beim Aufsteigen – und endet nicht beim Absteigen.

Gemeinsam für unsere Pferde

Ein wichtiger Bestandteil unseres Reitunterrichts ist die Verantwortung für unsere Schulpferde und ihre Umgebung.

Deshalb gehört bei uns auch das gemeinsame Anpacken dazu. Ob Sattelzeug pflegen, Ordnung im Stall schaffen oder Weiden und Paddocks sauber halten – kleine Aufgaben sind ein selbstverständlicher Teil des Umgangs mit Pferden.

Nach der Versorgung der Pferde nehmen wir uns dafür gemeinsam etwa 15 Minuten Zeit.

So erfahren gerade unsere jüngeren Reitschüler, dass Pferdehaltung nicht nur aus schönen Momenten im Sattel besteht, sondern auch aus Fürsorge, Verlässlichkeit und manchmal weniger beliebten Aufgaben.

Und genau das macht den Umgang mit Pferden so wertvoll.

Gemeinschaft erleben – auch außerhalb der Reitstunden

Der Ottohof ist mehr als ein Ort zum Reiten. Er ist ein Treffpunkt für Menschen, die ihre Begeisterung für Pferde teilen.

Hier entstehen Freundschaften, man unterstützt sich gegenseitig und erlebt, was es bedeutet, Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Auch außerhalb der Reitstunden gibt es Möglichkeiten, sich einzubringen. Beispielsweise können Kinder und Jugendliche freiwillig bei der sonntäglichen Stallarbeit mithelfen und dabei einen Einblick in die tägliche Versorgung unserer Schulpferde bekommen.

Gemeinsam anpacken, voneinander lernen und am Ende stolz auf das sein, was man geschafft hat – auch das gehört für uns zum Vereinsleben.

Was Kinder bei uns fürs Leben lernen

Pferde sind wunderbare Lehrmeister. Sie reagieren unmittelbar auf unser Verhalten, brauchen Geduld und schenken Vertrauen, wenn wir ihnen mit Respekt begegnen.

Der Umgang mit ihnen fördert Fähigkeiten, die weit über den Reitsport hinausgehen:

Verantwortungsbewusstsein – für ein Lebewesen sorgen und zuverlässig sein.

Empathie und Rücksichtnahme – die Bedürfnisse anderer erkennen und respektieren.

Selbstständigkeit – neue Aufgaben übernehmen und daran wachsen.

Geduld und Durchhaltevermögen – Herausforderungen meistern und auch bei Rückschlägen weitermachen.

Teamgeist und Gemeinschaft – sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam etwas erreichen.

Gerade für Kinder und Jugendliche bietet der Reitsport damit wertvolle Erfahrungen, die sie auch außerhalb des Stalls begleiten.

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Unsere Schulis

Wir haben insgesamt 13 Schulpferde, lernt sie hier schon kennen.

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